Streckenflug

Die Königsdisziplin des Segelfluges

Das Grundprinzip ist relativ einfach. Nach dem Start an der Winde oder im Flugzeugschlepp erarbeitet man sich mit Hilfe von Aufwinden zuerst die Höhe und setzt diese danach in Strecke um. Je leistungsfähiger ein Flugzeug ist, desto weiter kann man aus der erreichten Höhe fliegen. Moderne Kunststoff-Segelflugzeuge haben einen Gleitwinkel von weit über 40. Aus 1000 Meter Höhe können sie ohne Aufwind 40km weit gleiten. Hochleistungsflugzeuge kommen sogar 60 Kilometer weit. Auf diese Weise können wir bei uns bis über 700 km fliegen.

Wie man diesen Sport betreibt, hängt ganz vom eigenen Temperament ab. Für viele Sportflieger bedeutet ihr Hobby vor allem Entspannung und Genießen. Die andere Variante ist ungleich anspruchsvoller und auch reizvoller. Es ist die Strecken- und Wettbewerbsfliegerei. Wir fliegen von Eisenhüttenstadt meistens in den Fläming und nach Polen in den Zauberwald und landen wieder zuhause. Dafür braucht man – neben der absoluten Beherrschung des Flugzeuges – gute Kondition, meteorologische Kenntnisse, taktische Fähigkeiten und ein hohes Maß an Teamgeist. Einige von uns gehen auch auf Wettbewerben.